Tipps & Fragen

Der Traumjob ist zum Greifen nah, aber dir fehlen noch ein paar Anregungen für dein Bewerbungsschreiben oder deinen Lebenslauf, um deine Bewerbungsmappe perfekt zu machen?

Bei uns findest du wertvolle Bewerbungstipps, die dir bei deiner Bewerbung helfen. Egal, ob du wissen möchtest, wie man einen Lebenslauf strukturiert oder du für dein erstes Vorstellungsgespräch ein paar Tipps benötigst – in den Berufswelt Odenwald Bewerbungstipps findest du jede Menge Anleitungen und Inspirationen, die du für deine Bewerbung verwenden kannst!

Bist du bereit dich zu bewerben?
Bei Berufswelt Odenwald findest du unsere große Auswahl an Jobs.

Wir drücken dir die Daumen und wünschen gutes Gelingen bei der Erstellung deiner Bewerbung!

Tipps zu deinem Anschreiben.

Checkliste für ein gelungenes Anschreiben.

+ Absender mit Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse

+ Empfängeradresse mit Name der Firma, Name des Ansprechpartners, Firmenanschrift

+ Datum

+ Betreff
mit Bezug zur ausgeschriebenen Stelle (z.B. „Bewerbung als Marketing
Manager, Stellenanzeige auf berufswelt-odenwald.de“)

+ Anrede mit konkretem Ansprechpartner (z.B. „Sehr geehrter Herr Müller-Meier“)

+ Kurze Einleitung

+ Kurze Darstellung der Stärken und Kenntnisse in Bezug auf die ausgeschriebene Stelle (mit Beispiel)

+ Warum bewirbst du dich gerade bei diesem Unternehmen?

+ Weitere Kenntnisse, die für die Stelle von Nutzen sein können

+ evtl. Referenzen

+ Ab wann kannst du die Stelle antreten? (evtl. Kündigungsfrist nennen)

+ Gehaltsvorstellungen (nur falls in der Anzeige verlangt)

+ Abschlusssatz

+ Grußformel

+ Unterschrift (bei E-Mail-Bewerbung: nicht zwingend notwendig)

+ Anlagen (bei E-Mail als PDF): Lebenslauf, Zeugnisse, Zertifikate

Wie sollte mein Lebenslauf strukturiert sein?

Der Lebenslauf verschafft Personalern einen genauen Überblick über deinen Bildungsabschluss, deine beruflichen Stationen sowie über weitere Erfahrungen und Kenntnisse, die du bislang gesammelt hast. Dabei ist es wichtig, dass der Lebenslauf einfach und übersichtlich aufgebaut ist, um die wichtigsten Punkte schnell erfassen zu können. Schon seit Jahren hat sich dabei der umgekehrt chronologische Aufbau durchgesetzt.

Das heißt, die aktuellsten Berufserfahrungen werden zuerst genannt. Danach kommen Studium bzw. Ausbildung, die schulische Laufbahn sowie die Kenntnisse. Das hat den Vorteil, dass Personaler die wichtigsten Angaben zuerst sehen.

+
Persönliche Angaben(Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, ggf. Blog/Homepage)

+
Berufserfahrung

+
Weiterbildungen

+
Praktika / Auslandserfahrung / Nebenjobs

+
Studium / Ausbildung

+
Wehr- oder Zivildienst (ggf.)

+
Schule 

+
Kenntnisse (Sprachen, IT, ggf. Führerschein, Veröffentlichungen etc.)

+
Interessen / Hobbys (optional)

Was sollte ein Lebenslauf beinhalten?

+ Persönliche Angaben
Der Lebenslauf beginnt mit deinen persönlichen Angaben. Ganz oben nennst du
in einer Kopfzeile deinen persönlichen Namen, deine Adresse sowie eine
E-Mail-Adresse und Telefonnummer, unter der dich der Personaler
kontaktieren kann.

+ Bewerbungsfoto

In der rechten oberen Ecke kannst du ein professionelles Bewerbungsfoto
platzieren. Dies ist zwar kein Muss, aber viele Personaler sehen
trotzdem gerne, mit wem sie es zu tun haben.

+ Beruflicher Werdegang
Danach folgt der berufliche Werdegang - in chronologisch umgekehrter
Reihenfolge. Beginne also mit dem letzten bzw. aktuellen Job. Nenne
zunächst die Zeitspanne (Monat/Jahr) und das Unternehmen, in dem du
gearbeitet hast, welche Position du inne hattest und beschreibe darunter
in wenigen kurzen Stichpunkten deine Aufgaben.
Etwa so:

12/2018-01/2022
Stellenbezeichnung (Firma XY, Ort)
- Aufgabe 1
- Aufgabe 2
- Aufgabe 3


+ Weiterbildungen, Praktika, Nebenjobs

Danach folgen relevante Weiterbildungen sowie Praktika und Nebenjobs, sofern diese auf deinem Karrierelevel noch eine Rolle spielen.

+ Ausbildung, Studium und Schule
Jetzt folgt der Abschnitt zu Schule und Berufsausbildung bzw. Studium. Starte mit den Zeiten zur Ausbildung bzw. deines Studiums (Monat/Jahr), darunter folgen die Daten zur schulischen Laufbahn. Wenn du einen besonders guten Abschluss (Note: Sehr gut) erzielt hast, nenne ruhig auch die Abschlussnote – damit beeindruckst du Personaler.

+ Kenntnisse und Fähigkeiten


Im letzten Teil folgen die Angaben zu Kenntnissen und Fähigkeiten
- etwa Fremdsprachen
- Software Kenntnisse
- die Führerscheinklasse

+ Bei Fremdsprachenkenntnissen

solltest du auch immer angeben, wie gut du die Sprache sprichst. Typische Formulierungen hierfür lauten:- Muttersprache / muttersprachliches Niveau- Verhandlungssicher in Wort und Schrift- Fließend / Sehr gute Kenntnisse in Wort und Schrift- Gute Kenntnisse in Wort und Schrift- Grundkenntnisse / Schulkenntnisse

+ Hobbys und Interessen

Als letzten Punkt kannst du noch Hobbys und Interessen angeben. Bei diesem
Punkt streiten sich allerdings die Experten. Ein großer Vorteil spricht
jedoch dafür, seine Hobbys immer anzugeben. Achte nur auf jeden Fall
darauf, die „richtigen“ Hobbys anzugeben.

Was mache ich mit Lücken in meinem Lebenslauf?

Du warst längere Zeit krank oder arbeitslos - das ist kein Grund, sich zu schämen. Doch im Lebenslauf klafft dann meist eine unattraktive Lücke. Viele Personaler werden da stutzig, schließlich wirft so eine Pause vom Job einige Fragen auf. Im Bewerbungsgespräch solltest du das Kind deshalb beim Namen nennen - negative Aspekte solltest du trotzdem so positiv wie möglich verkaufen. Wenn du etwa gekündigt wurdest, könntest Du etwa sagen:

„Mein neues Aufgabengebiet hat nicht zu meinen Kompetenzen gepasst. Deshalb haben mein Vorgesetzter und ich uns einvernehmlich dazu entschlossen, meinen Arbeitsvertrag aufzulösen.“



Jobsuchende sollten auf keinen Fall vertuschen, sondern erklären.
„Sie sollten nicht zu viel Energie aufbringen, den Lebenslauf zu beschönigen, sondern den Blick lieber auf dessen Stärken lenken“, wird die Karriereberaterin Viola Hoffmann-Scheurer in einem Beitrag von Welt.de zitiert. Spätestens beim Vergleich der Daten mit den Arbeitszeugnissen fielen längere Lücken ohnehin auf. Erklärungen könnten in kurzer Form schon im tabellarischen Lebenslauf untergebracht werden, heißt es in dem Bericht - und ausführlicher dann im Bewerbungsanschreiben.


Lücken im Lebenslauf: Authentisch bleiben

Für das Bewerbungsgespräch gilt: Solltest du Lücken im Lebenslauf
selbstbewusst und glaubwürdig erklären, statt mit hochrotem Kopf ins Stottern zu geraten, bringt dir das Pluspunkte. „Authentizität ist wichtiger als ein glatt geschliffener Lebenslauf wie aus dem Lehrbuch“, meint auch Katharina Herrmann vom Bundesverband für Personalmanager (BPM) gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Wichtig ist hier wie immer, sich eine Antwort zurecht zu legen - denn dein Gesprächspartner wird dich im Vorstellungsgespräch sicher danach fragen. 


Lücke wegen Arbeitslosigkeit
Gewiefte Bewerber versuchen das Wort „Arbeitslosigkeit“ im Lebenslauf geschickt zu umgehen und schreiben lieber „berufliche Neuorientierung“. Klingt zwar besser - Personaler wissen aber natürlich trotzdem, was dahinter steckt. 


Lücke wegen Krankheit

Lange Krankheiten rufen bei Arbeitgebern meist keine Begeisterung hervor - schließlich könntest du im neuen Job erneut längere Zeit ausfallen. Kommuniziere hier am besten offen, doch erkläre stets, dass die
Krankheit der Vergangenheit angehört und du jetzt wieder topfit bist, etwa so:

„Ich hatte einen Burnout, aber ich bin wieder genesen und tue alles dafür, dass ich weiterhin gesund bleibe.“


No-Go: Lügen wegen Auszeit

Dies sind natürlich nur Vorschläge, wie du Lücken im Lebenslauf erklären kannst. Jedoch solltest du auf keinen Fall versuchen, diese Lücken zu verschleiern oder komplett andere Geschichten zu erfinden. Der Schwindel könnte schnell auffallen und du verspielst deine Chance auf den neuen Job.

Authentisch bleiben!

Tipps zu deinem Vorstellungsgespräch.

Vorbereitung für das Einzelgespräch

+ Informiere dich im Voraus gründlich über das Unternehmen!

+ Bereite dich auf unten genannte Fragen vor!

Auf diese Fragen kannst du dich vorbereiten:

+ Warum hast du dich beworben?

+ Worin hast du schon Erfahrungen gesammelt?

+ Was sind deine Stärken?

+ Wie stellst du dir die Arbeit im Unternehmen vor?

Dein Auftreten:

+ überlege dir am Vorabend, was du anziehen mächtest, kleide dich angemessen - besser schick als zu aufdringlich

+ gehe rechtzeitig los, so dass du nicht hetzen musst

+ komme pünktlich, aber nicht überpünktlich

+ begrüße deinen Geschäftspartner mit einem festen Händedruck

+ präge dir den Namen des Gesprächtpartners ein, falls du diesen nicht verstanden hast, frage direkt noch einmal höflich nach

+ sei stets höflich und lasse dein Gegenüber aussprechen

+ halte Blickkontakt und sprich stets deutlich

+ trete mit einem gesunden Selbstbewusstsein auf, übertreibe es aber auch nicht

Fragen, die dem Bewerber immer wieder gestellt werden:

+ Warum möchtest du bei uns arbeiten?

+ Was ist das Reizvolle an diesem Berufsfeld?

+ Was ist das besondere an dir, warum du zu uns passt?

+ Hast du einen Karriereplan, so siehst du dich in fünf Jahren?

Fragen, die du dem Gesprächspartner stellen kannst:

+ Wie sehen die Übernahmechancen nach der Ausbildung aus?

+ Wie sehen die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten aus?

+ Welche Berufsschule wird meine sein?

+ Habe ich Blockunterricht oder Unterricht an einzelnen Tagen?

No - Go Fragen, die du nicht beantworten musst:

+ Welche Krankheiten hast du?

+ Warst du in den letzten Jahren häufiger Krank?

+ Bist du Mitglied einer Gewerkschaft?

+ Welche Partei wählst du?
Planst du eine Hochzeit?

+ Hast du deinen Partner schon einmal betrogen?

+ Willst du Kinder haben?